Vespa lackieren

Die Self-Made Lackierwerkstatt zum wegwerfen! Tja, das LAckieren war ein Ereignis der Sonderklasse bei unserer Vespa Restaurierung. Aber bevor es zum Lackieren und grundieren ging waren verdammt viele Spachtel- und teilweise auch grobe Schweissarbeiten erforderlich:

Nachdem alles mehrfach gespachtelt und am Ende wieder glatt und tragfähig hergerichtet war ging es endlich an`s Lackieren. Da eine Lackierkabine ausgebucht oder zu teuer war, musste eine neue Lösung gefunden werden: Die Lackierkabine zum wegwerfen: Ein günstiger Gartenpavillon aus dem Internet war die Lösung!

Der erste Lackiergang war ein Schock: auf drei kleine Teile wurde zum Probieren innenseitig bereits ein drittel der Farbe vergeudet – ein Schock! Mit etwas Übung und schnell entwickeltem Geschick haben wir das Niederdruck Spritzgerät aber dann mal sauber eingestellt und von den restlichen zwei Drittel haben wir immernoch einen ordentlichen Rest falls mal nachlackiert werden müsste – Es will halt alles gelernt sein.

Nächste herausforderung war der Klarlack der mit Härter und verdünner gemischt und zügig verarbeitet werden musst. Zugegeben, er hat eine leichte Orangenhaut dafür keine Läufer. Zehn von zehn gefragten meinen zwar die könnte man mit 2000er Schleifpapier rausschleifen und polieren, aber die Gefahr das ich auf das stahlbau durchschleife und die Scheisse noch einmal machen muss, Nein Danke!

Fazit: Idee mit dem Lackier-Pavillon zum Wegwerfen war super und ist in jedem Garten möglich. Lackieren ist aber eine echte Herausforderung und guter Lack nicht billig. Gaaaanz wichtig: Schutz und Atemschutz: Alleine die 4 Dosen Bremsenreiniger zum Entfetten überlebt man nicht ohne weiteres.



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