Vespa kaufen

Endlich ist es soweit, Du bist fast am Ziel Deiner Träume und das Thema Vespa kaufen steht vor der Türe. Der Roller Kauf sollte aber gut überlegt sein: Neukauf oder Gebrauchtkauf? Bei Mum zeigen wir Dir wie das beispielsweise mit einem gebrauchten Vespa Kauf aussehen kann. Viel Spaß mit unseren PK 50 XL Projektreihe „Azzuro zum Anfassen“, die wir Dir in mehreren Etappen schildern.

Grundüberlegung beim Vespa kaufen

Unsere Idee war es, wenn schon denn schon, eine besonders ursprüngliche Vespa zu kaufen bei der das Fahrfeeling mit Schall und Rauch noch zu „erfahrbar“ ist. Alles sollte möglichst original sein und dennoch unser Budget nicht zu sehr strapazieren. Weil wir mitunter auch etwas basteln wollten, kam der Kauf eines neuen Vespa Modells natürlich nicht in Frage. Eine voll restaurierte Piaggio Vespa, gerne aus älteren Jahrgängen, hat meist einen zu hohen Preis. Daher viel unsere Entscheidung auf eine Vespa PK50 XL aus dem 2-Serien Baujahr 1997, aber dazu später mehr.

Tücken beim Vespa kaufen

Natürlich lässt sich beim ersten Blick und bei einer Probefahrt nicht gleich alles im Detail überblicken. Und so war MuM auch schon zufrieden als unser Anbieter eine Vespa anbrachte die er selbst noch in Gang zu setzen vermochte und mit der wir eine Runde drehen konnten. Bekannt was uns zu diesem Zeitpunkt bereits das die Schaltklaue der vermeintlichen 4-Gang Knattermaschine im dritten Gang defekt war. Und so akzeptieren wir wohlgesonnen das Schaltproblem unseres Kleineanzeigen Blindkaufs. Da nur eine Glühbirne im Frontlicht auffindbar war erklärte sich auch, das die anderen Lichter und Blinker nicht gingen.
Zum Glück war unser neuer Roller auch schon mal in Deutschland zugelassen, und die bei einem 50ccm Roller geltende Zulassung für ein kleines Nummernschild sollte man sehr einfach wieder verlängern können.  Für 650.- € stand also eine Vespa vor uns, bei der wir mit einigem Bauchgrummeln noch zusagen konnten und vor allem: wollten!

Die blaue Katze im Sack

Wenn wir alle Probleme, hoppla ich meine natürlich Herausforderungen, unseres späteren kompletten Neuaufbaus zusammennehmen, dann muss an dieser Stelle unbedingt eines gesagt werden: Nie einen Blindkauf auf ebay oder Kleinenzeigenportalen tätigen, auch wenn die Bilder und Beschreibungen noch so verlockend klingen. Immer vor Ort besichtigen, testen und vorführen lassen! Klar kann man auch Glück haben und in den ersten Hilferufen und Teilesuchen haben wir sehr viel Unterstützung in Vespa Foren und Blogs gefunden. Aber wir haben auch einige Quacksalber und Self-Made Ingenieure gekkengelernt, die uns das blaue vom Himmel versprochen haben. Z.B. einen Vespa Motor in einer halben Stunden bis Stude zerlegen und analysieren und in Rekordgeschwindigkeit innerhalb eines Tages wieder neu aufbauen usw.
Wenn diese Kollegen genau so sauber Arbeiten, wie alle Mechaniker die in den letzten 30 Jahren an unserem Azzuro Bomber geschraubt haben, dann muss man sich auch über gar nichts mehr wundern was uns in der Garage alles entgegengekommen ist – Aber lest das selbst.

In den nächsten Etappen wollen wir Euch neben dem Thema Vespa kaufen hierüber ausführlich und amüsant informieren:

  • Vespa strippen, Chaos beim Zerlegen von Bug bis Heck
  •  Neuaufbau eines Piaggio Klassikers: Vespa PK50XL
  • Vespa Motor und Getriebe: Wunder gibt es immer wieder
  • Vespa Karosserie und Lackierung, Die Self-Made Lackierwerkstatt
  • Vespa PK50XL, Made in Germany

 



One Comment

  1. pk 50s wrote:

    Der erste Beitrag zum Vespa Strippen ist sehr gelungen. Ich hatte ebenfalls leidvolle Erfahrungen aber nun habe ich um so mehr Spaß mit meiner Vespa PK 50s und seit 2 Jahren keinerlei Probleme. Ein Neuaufbau lohnt sich!

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